Pokal-Aus für Iguanas - RSV Lahn-Dill zieht ins Virtelfinale ein

Zur 1. Vorrunde des DRS Pokals haben die RBB München Iguanas am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse den Serienmeister aus Wetzlar, den RSV Lahn Dill, sowie den Bundesligisten Goldmann Dolphins Trier empfangen. Dabei musste man sich am Ende zweimal deutlich mit 30:73 und 52:84 geschlagen geben.

Ersatzgeschwächt starteten die Münchner in der gut besuchten Säbener Halle zunächst gegen die Wetzlarer Rollis. Unter den zahlreich erschienen Gästen ist auf Einladung der Iguanas die Seminarklasse des Karl-Ritter-von-Frisch Gymnasiums aus Moosburg gekommen, welche sich mit paralympischen Sportarten beschäftigt. Headcoach Benjamin Ryklin musste für die Partien nicht nur auf Guard Sercan Ismail, sondern auch auf die Doppellizenzspieler Florian Mach, Gabriel Robl und Thomas Wiest verzichten.

 Dennoch sollte den Münchnern ein durchaus solider Start in die erste Halbzeit der Partie gelingen. Mit schöner Defensivarbeit hielt man den Rückstand gegen die Offensivstarken Hessen bis zur Halbzeit mit 15 Punkten vorerst gering. Auch offensiv setzte man mit gut heraus gespielten Körben immer wieder Akzente. Nach dem Seitenwechsel allerdings fehlte den Iguanas nicht nur das nötige Glück unter dem Korb, sondern man musste den nun stark aufspielenden RSV mit einem 20:0 Punkte Lauf gewähren lassen. Vor allem das Fehlen der Ersatzbank machte sich für die Münchner nun bemerkbar. Am Ende stand mit 30:73 Punkten zwar eine deutliche Niederlage zu Buche, dennoch konnten die Münchner durch phasenweise gute Spielabschnitten mit der Leistung zufrieden sein.

Ähnlich sollte sich auch der Verlauf im zweiten Spiel des Tages gegen die Goldmann Dolphins aus Trier abzeichnen. Hier war es vor allem die individuelle Stärke des Liga Top-Scorers Dirk Passiwan, die den Münchnern in der Defensive zu schaffen machte. Dennoch ließen die Iguanas vor dem lautstarken Münchner Publikum phasenweise ihr starkes Potenzial aufblitzen und agierten spielerisch über weite Strecken hinweg mit dem Bundesligisten auf Augenhöhe. Einzig Dirk Passiwan und die Kanadierin Janet McLachlan sorgten durch ihre Treffsicherheit für den schlussendlich entscheidenden Unterschied.

Trotz zweier deutlicher Niederlagen zieht Headcoach Benjamin Ryklin ein positives Fazit: „Erstmal war es eine sehr schöne Veranstaltung für uns. Danke nochmal an alle, die da waren! Man merkt einfach, dass wir Erstligatempo im Moment nicht mitgehen können. Nächste Woche drehen wir den Spieß hoffentlich um. Komplimente muss ich heute Markus und Johanna aussprechen. Beide haben super geschossen und Johanna hat trotz Erstligadruck sehr gut auf der Aufbauposition agiert.“

Bereits am nächsten Wochenende empfängt der RBB zum Regionalliga Spieltag die Mannschaften aus Tirol und Würzburg an der Isar. Hochball für die Partien ist um 13 und um 17 Uhr.

Folgende Mannschaften haben sich in 8 Gruppen für das Viertelfinale qualifiziert:

RSV Lahn Dill I gegen RBB München und Trier
Rolling Devils Kaiserslautern gegen Ulm und USC München I
RSC Rollis Zwickau gegen Köln 99ers I und Köln 99ers II
Basket 96 Rahden gegen Hannover United und Achim Lions II
BG Baskets Hamburg gegen RSC-Rollis Zwickau II und ASV Bonn
Mainhatten Skywheelers gegen Rhine River Rinos Wiesbaden und Roller Bills St. Vith
Oettinger Team Thüringen gegen Jena Caputs und SG Ahorn Panther Paderborn/Bielefeld
Rolling Chocolate Heidelberg gegen SV Reha Augsburg und RSV Lahn-Dill II

 
 
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